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Interaktiver Fortbildungsteil zum Thema „Histologische, Histomorphometrische und Klinische Analyse des Einflusses der Einheilzeit eines synthetischen Knochenersatzmaterials bei Sinusbodenaugmentation“

von Dr. Dr. Shahram Ghanaati, Dr. Jonas Lorenz, Robert Sader, Alica Kubesch, Mike Barbeck
1.
  Welche Auskunft über die Herkunft von Knochenersatzmaterialien ist falsch?
Xenogene Knochenersatzmaterialien stammen von einer anderen Spezies als der menschlichen
Alloplastische Knochenersatzmaterialien haben einen biologischen Ursprung
Allogene Knochenersatzmaterialien stammen von der gleichen Spezies wie der des Empfängers
Synthetische Knochenersatzmaterialien bestehen aus Tricalciumphosphat, Keramiken oder bioaktiven Gläsern
2.
  Welche Stoffe dienen als Ausgangsmaterial für alloplastische Knochenersatzmaterialien?
Zirkoniumdioxodkeramiken
Alpha- und beta-tricalcium phosphate (α- und β-TCP)
Biphasische Calcium Phosphat Keramiken
Hydroxylapatit
3.
  Welche Methode eignet sich nicht zur Reinigung von allogenen oder xenogenen Knochenersatzmaterialien?
Gamma Bestrahlung
Lyophilisation
Gefriertrocknung
Dampfsterilisation
4.
  Welche Aussage über die Knochenneubildung nach Sinusaugmentation trifft zu?
I. Für eine erfolgreiche Implantation ist eine Knochenneubildung im Augmentationsgebiet von 60-80% erforderlich
II. Für eine erfolgreiche Implantation ist eine Knochenneubildung im Augmentationsgebiet von 20-40% ausreichend
III. Drei Monate nach Augmentation ist noch nicht mit einer Knochenbildung im Augmentationsgebiet zu rechnen
IV. Sowohl mit autologem Knochen, als auch mit allogenen, xenogenen und alloplastischen Knochenersatzmaterialien lässt sich eine ausreichende Knochenneubildung erzielen
Alle Antworten sind richtig
I, II und IV sind richtig
I und III sind falsch
I, III und IV sind falsch
5.
  Welche Parameter zur Evaluierung des Implantaterfolges können herangezogen werden?
I. Tauglichkeit für eine prothetische Rehabilitation
II. Periotest- Wert
III. Entzündungszustand des periimplantären Weichgewebes
IV. Farbliche Anpassung der Implantatkrone an die Nachbarzähne
Alle Aussagen sind richtig
Nur Aussage II ist richtig
Nur Aussage IV ist falsch
Aussage I und II sind richtig
6.
  Welche Kerngrößen sind entscheidende Materialcharakteristika von Knochenersatzmaterialien?
I. Porengröße
II. Interne Oberfläche
III. Granulatgröße
IV. Porösität
I, II und IV sind richtig
I und III sind falsch
Alle sind richtig
Alle sind falsch
7.
  Welche Aussagen zu „mehrkernigen Riesenzellen trifft nicht zu?
Sie werden auch „osteoklastenähnliche Zellen“ genannt
Sie lassen sich mittels eines speziellen Enzyms (TRAP, Tartrat-resistente saure Phosphatase) histologisch nachweisen
Sie haben wesentlichen Anteil an der Knochenneubildung im Bereich der augmentierten Kieferhöhle
Ihre Bereitstellung im Implantationsgebiet geht mit einer erhöhten Vaskularisierung einher
8.
  Welche Aussage zu dem in der vorliegenden Studie untersuchten Knochenersatzmaterial ist falsch
Bestehend aus Hydroxylapatit und Siliziumgel gehört es zur Gruppe der alloplastischen Knochenersatzmaterialien
Klinische und in vivo Studien haben gezeigt dass es keinerlei zellulärem Abbau unterliegt
Es fördert die Knochenneubildung durch Osteokonduktion
Es verfügt nicht über osteoinduktive Eigenschaften