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Interaktiver Fortbildungsteil zum Thema „Osseointegration von Implantatmaterialien“

Von Dr. Dr. Michael Dau und Dr. Dr. Peer W. Kämmerer
1.
  Physiologische Knochenhöhenverluste nach der Insertion von zweiteiligen Implantaten auf Knochenniveau betragen im Durchschnitt:
0 mm
1,3 bis 1,5 mm
2 bis 2,5 mm
mehr als 3 mm
2.
  Frühverluste von Implantaten treten in den ersten 6 Monaten nach der Implantinsertion auf und sind durch folgende Risikofaktoren mitbegründet:
I. chronischer Nikotinabusus
II. arterielle Hypertonie
III. Diabetes mellitus
IV. Strahlentherapie
V. mechanische Überlastung in Einheilungsphase
Alle Antworten sind richtig.
Die Antworten I, II, III und V sind richtig.
Die Antworten II und IV sind richtig.
Die Antworten I, III, IV und V sind richtig.
3.
  Eine Verringerung der Dimensionen von Implantaten (reduzierte Länge und reduzierter Durchmesser)
hat keinen Einfluss auf die Osseointegration.
führt zu einer Verringerung der für die Osseointegration notwendigen Oberfläche und somit bei gleichbleibender Belastung zu einer erhöhten Beanspruchung der Verbindung zwischen Knochen und Implantat.
ist in der klinischen Praxis bedeutungslos und rein von akademischem Interesse.
4.
  Die Bearbeitung der Implantatoberfläche durch ablative Verfahren (chemisches Abstrahlen und Anätzen) führt zur:
erhöhten Rauigkeit der Implantatoberfläche im Mikrometerbereich und damit zu einer Erhöhung der mechanischen Stabilität im Knochen (erhöhte Sekundärstabilität).
Zerstörung des Implantates und wird daher nicht angewandt.
ausgeprägten Qualitätsschwankungen innerhalb einer Charge und stellt ein noch nicht gelöstes Problem in der industriellen Fertigung dar.
5.
  Dentale Implantate mit rauer Oberfläche weisen eine gute Langzeitprognose (in Langzeitstudien nach 20 Jahren) auf mit Überlebensraten von mehr als:
50 %
ca. 60 %
70 – 80 %
mehr als 90 %
6.
  Die demographische Entwicklung (Alterung der Gesellschaft) führt zu einer Erhöhung des Risikos für eine Störung der Implantation, da die potentiellen (älteren) Patienten in einem höheren Maße allgemeinmedizinische Erkrankungen
(z. B. Osteoporose, Diabetes mellitus, Dauermedikationen mit Bisphophonaten) und eine unter Umständen umfangreiche medizinische Vorgeschichte (z. B. Tumorerkrankungen, Bestrahlungen) aufweisen.
Der erste Teilsatz ist richtig, der zweite Teilsatz ist falsch.
Der erste Teilsatz ist falsch, der zweite Teilsatz ist richtig.
Die Aussage ist richtig.
Beide Teilsätze sind korrekt, aber die Verknüpfung ist falsch.
7.
  Im Rahmen einer erfolgreichen Osseointegration des Implantates laufen mehrere zeitlich aufeinander folgende Stabilitätsphasen. In den Phasen findet sich nicht:
Primärstabilität (Zeitpunkt der Implantation bis zur 6. Woche)
Sekundärstabilität (ab der 6. Woche)
Stabilitätslücke (Übergangsphase circa 2 - 4 Wochen nach Implantation)
Pseudostabilität (ab dem 2. Tag)
8.
  Dentale Implantate können aus verschiedenen Materialien bestehen. Dazu gehören:
I. Reintitan
II. Titanlegierungen mit Aluminium
III. Titanlegierungen mit Nobium und Tantal
IV. Titanlegierungen mit Vanadium
V. Zirkonoxid
Alle Antworten sind richtig.
Die Antworten I, II, III und V sind richtig.
Die Antworten II und IV sind richtig.
Die Antworten I, III und V sind richtig.